16.01.2012
Web 2.0 / Social Media
Von: Annette Fassnacht

GAD-Partnerschaft mit IBM

Banking im Browser

Die GAD und IBM geben weitere Fortschritte im GAD-Zukunftsprogramm „Wave“ bekannt, das Bankmitarbeitern und Kunden von Genossenschaftsbanken ein umfassendes Spektrum moderner Dienstleistungen ermöglichen soll.


Die nächste Generation der Gesamtbanklösung der GAD, Bank21 im Web, ist ein Ergebnis der Partnerschaft zwischen GAD und IBM und wird seit Herbst 2011 an die Banken ausgeliefert.

Die nächste Generation der Gesamtbanklösung der GAD, Bank21 im Web, ist ein Ergebnis dieser Partnerschaft und wird seit Herbst 2011 an die Banken ausgeliefert. Dabei sollen die Vorgaben Zentralisierung, Standardisierung und Browsertechnologie enorme Kosteneinsparungspotentiale für die Banken bieten: So werden dauerhaft alle dezentralen Server in Münster zusammengefasst und zentral betrieben. Die präferierte Benutzung von Browsertechnologie für alle Anwendungen ermögliche eine Abkehr von der Betriebssystemabhängigkeit hin zu einer einfachen Erweiterung der Plattformen auf u.a. mobile Systeme wie Tablets und Thin Clients.

Zusätzlich eröffnet die serverbasierte und zentralisierte Architektur neue Innovationspotentiale in der Integration von Web-2.0-Technologie und serverbasierter Dokumentenerstellung in beliebige Unternehmensprozesse. Das soll es in Zukunft z.B. möglich machen, dass umfangreichere Kreditangebote, die heute von verschiedenen Instanzen in der genossenschaftlichen Finanzgruppe linear bearbeitet werden, im Co-Editing-Modus parallel bearbeitet werden können. Auch haben die Kunden der GAD damit zukünftig die Möglichkeit, durch kontextbezogene Collaboration im Bedarfsfall den richtigen und verfügbaren Spezialisten in das Beratungsgespräch oder den internen Prozessschritt sofort und ad hoc elektronisch hinzuzuziehen.

Im Rahmen der Lotusphere 2012 wird Jörg Dreinhöfer, Vorstandsmitglied der GAD, das Konzept von Wave und insbesondere von Bank21 im Web als Beispiel für innovative Collaboration in der Private Cloud in der General Opening Session vorstellen. Er meint: „Bank21 im Web ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit – innerhalb der Bank, zwischen Bank und Kunde und zwischen der GAD und den Banken. Durch neue Collaboration-Tools ergeben sich ganz neue Service-Modelle und Möglichkeiten für die Interaktion. Wir werden künftig z.B. ein Service-Portal für Banken anbieten, wo Nutzer nicht nur Produkte bestellen, sondern auch Bewertungen abgeben können – ähnlich wie bei Amazon. Auch bei der Dokumentenbearbeitung ergeben sich durch Collaboration-Tools wie z.B. IBM Docs ganz neue Optionen.“

Die GAD untersuche den Einsatz von IBM Docs in einer privaten Cloud, um browser-basierte Dokumentenerstellung und Change-Management-Prozesse zu ermöglichen. „Damit können ca. 450 Banken ihre Kosten weiter reduzieren und durch die Bank21-Lösung schneller auf Kundenanfragen reagieren“, sagt Dreinhöfer. „So können z.B. innerhalb einer Bank Office-Dokumente über das Web von verschiedenen Personen bearbeitet werden. IBM ist im Bereich Browsertechnologie und Collaboration eines der innovativsten Unternehmen. Deshalb ist sie für uns bei diesen Themen der primäre Ansprechpartner.“

Kevin Cavanaugh, Vice President, Business and Technical Strategy, IBM Collaboration Services, erläutert: „Die GAD ist für uns ein wichtiger Innovationspartner, mit dem wir seit vielen Jahren Lösungen für die Bankbranche immer wieder mit Fortschritten verknüpfen konnten. Die jetzige Projektzusammenarbeit weist in die Richtung Zukunft, die IT-infrastrukturseitig von Cloud- und webbasierten Services, mobilen Endgeräten und offenen Standards geprägt sein wird. Im Ergebnis werden Mitarbeiter in den Banken unabhängig von Zeit, Ort und Unternehmensgrenzen in der genossenschaftlichen Finanzgruppe zusammenarbeiten. Dies ist ein Schritt in Richtung Social Business.“

Die Vorteile in der Ausrichtung von Bank21 auf Browsertechnologie liegen laut Anbieter auf der Hand. Technisch begründete Abhängigkeiten zu Betriebssystemen und anderen Anwendungen werden weitestgehend vermieden. Aktuelle serverbasierte Anwendungen bieten eine unerreichte Integrationsflexibilität und befreien von betriebssystemspezifischen Abhängigkeiten und den daraus entstehenden Kosten. Weiterhin sind sie eine Grundvoraussetzung für agilen, mobilen und sicheren Bankenvertrieb der nächsten Generation, heißt es, der Bankberatern den Zugriff zu allen Anwendungen und Daten zu jeder Zeit und an jedem Ort ermöglichen wird.

www.gad.de
www.ibm.com

Bildquelle: berlin-pics/pixelio.de


WEB-Special

EPICOR
VORBEREITUNG AUF CO2-BILANZIERUNG


Epicor Software, Anbieter von Unternehmenssoftware, gab die Ergebnisse ihrer ersten weltweiten Umfrage zur CO2-Bilanzierung bekannt...
   
mehr lesen »

            

             

Aktuelle Ausgabe

Titelinterview
mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks

Titelthema
IT-Infrastrukturen: Ruckzuck von 0 auf 100

Software
Business Intelligence: Datenberge bezwingen

Stefan Maierhofer, F5 Networks

Interview mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks, über die Herausforderungen der Anwendungsbereitstellung - neudeutsch Application Delivery - in traditonellen, applikationspezifisch dedizierten Umgebungen und virtuellen, cloudbasierten Umgebungen... mehr lesen »

Ruckzuck von 0 auf 100

In den kommenden Jahren verbreitet sich im Data Center eine vorgefertigte Kombination aus Server, Speicher, Netzwerk und Managementsoftware, kurz der "Building Block". CIOs können mit dieser Infrastruktur neue Anwendungen rasch zum Laufen bringen... mehr lesen »

Der Stepstone-Stellenmarkt bei MEDIENHAUS Verlag
IT-Director Newsletter
Datenberge bezwingen

Haben klassische Business-Intelligence-Lösungen (BI) ausgedient? Man könnte es fast meinen, denn alle Welt spricht nur noch von Big Data... mehr lesen »