Dr. Sebastian Saxe, HPA
Ganzheitliches Netz
Interview mit Dr. Sebastian Saxe, Mitglied der Geschäftsleitung, CIO und Leiter Services bei der Hamburg Port Authority

„Die Kommunikation unter den verschiedenen Standorten der HPA wird einfacher“, berichtet Dr. Sebastian Saxe, Mitglied der Geschäftsleitung, CIO und Leiter Services bei der Hamburg Port Authority.
IT-DIRECTOR: Herr Dr. Saxe, aus welchem Grund haben Sie ein UC-Projekt in Angriff genommen?
Dr. S. Saxe: Die Hamburg Port Authority (HPA) hat in eineinhalb Jahren bis Dezember 2010 ihre vier lokal getrennten IT-Netze (Hafenbahn-, Telefon-, IT- und Radarnetz) zu einem ganzheitlichen Netz zusammengefasst und somit durch Standardisierung auf Cisco-Komponenten die Voraussetzungen geschaffen, im Hafen über Applikationen von jedem Ort miteinander kommunizieren zu können. Auf dieser Grundlage wurde u.a. ein Kommunikationssystem der nächsten Generation implementiert, das für gute Verbindungen zwischen den Beschäftigten und Teams der HPA sorgt und jederzeitigen Zugriff auf die relevanten Informationen ermöglicht.
IT-DIRECTOR: Auf welche TK-Lösung(en) haben Sie zuvor gesetzt?
Dr. S. Saxe: Vor der Videoübertragung über das ganzheitliche IP-Netz auf Glasfaserbasis gab es nur analoge Sprachübertragung über Kupfernetze.
IT-DIRECTOR: Welche Anforderungen sollte die neue Lösung erfüllen?
Dr. S. Saxe: Durch die nahtlose Integration von Collaborations- und Kommunikationsmedien in bei der HPA bestehende Anwendungen und Geschäftsprozesse, profitieren alle Beschäftigten bei ihren Wertschöpfungsketten. So sollte es z.B. bei der mobilen Arbeit im Rahmen von Online-Meetings möglich sein, anderen Teilnehmern Präsentationen und Anwendungen über ihren Desktop – on Demand per Mausklick – zu zeigen.
IT-DIRECTOR: Nach welchen Kriterien haben Sie den Anbieter ausgewählt?
Dr. S. Saxe: Primär nach den Kriterien Wirtschaftlichkeit, Technologie und Marktführerschaft.
IT-DIRECTOR: Wie gestaltete sich die Durchführung des UC-Projektes?
Dr. S. Saxe: Das mit der Durchführung des Projektes „Videoconferencing“ beauftragte Team konnte durch die entsprechend ausgewählten Partner sehr zügig und zielorientiert das Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung unter Einbeziehung der Betroffenen Fachbereiche der HPA bearbeiten.
IT-DIRECTOR: Wie haben Sie die Mitarbeiterschulung in Angriff genommen?
Dr. S. Saxe: Zunächst haben wir ein kleines Kernteam geschult, das nun sein Wissen über das UC-System Stück für Stück in die unterschiedlichen Unternehmensbereiche trägt.
IT-DIRECTOR: Inwiefern verändert die neue Lösung Ihre Unternehmenskommunikation?
Dr. S. Saxe: Die Kommunikation unter den verschiedenen Standorten der HPA wird einfacher. Fahrtzeiten können so verringert werden. Gleichzeitig wird es einfacher, auch im internationalen Rahmen zusammen zu arbeiten.
IT-DIRECTOR: Welche Rolle spielen die Web-2.0-Komponenten für Sie?
Dr. S. Saxe: Video- und Web-2.0-Portale spielen im Geschäftsleben der HPA eine zunehmende Rolle. So transportieren wir der Bevölkerung unsere Geschäftstätigkeiten über kleine Hafen-TV-Filme via Youtube.
Titelinterview
mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks
Titelthema
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Software
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