10.01.2012
Business Intelligence
Von: Daniel König

Infor stellt Performance Management Software bereit

Lanxess plant Vertriebsaktivitäten

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess steuert seit August 2011 seinen gesamten mittelfristigen Umsatzplanungsprozess mit Infor Business Intelligence (PM10). Dadurch gewinnt das Unternehmen einen Überblick über weltweite Vertriebsaktivitäten und beschleunigt Absatz- und Umsatzprognosen für die Budgeterstellung.


Lanxess Konzernzentrale in Leverkusen.

Der Anwender kann mit der neuen Software Absatz und Umsatz für unterschiedliche Zeiträume, aufgegliedert nach Ländern, Geschäftsbereichen und Produkten prognostizieren. Die Performance Management-Lösung verarbeitet dazu Vertriebsdaten aus 13 Geschäftsbereichen – weltweit in mehr als 50 Gesellschaften – und führt sie in der Zentrale zusammen, heißt es. Vor der Einführung erstellten die einzelnen Geschäftsbereiche die Vertriebsplanung mit verschiedenen Excel-Tabellen. Das verursachte administrativen Aufwand, denn die 600 umlaufenden Excel-Mappen mussten regelmäßig in eine Datei konsolidiert und die nötige Datenqualität sichergestellt werden. Schließlich bedient der Chemiekonzern mehrere tausend Kunden aus verschiedenen Branchen, zum Beispiel in Automobilindustrie und Reifenindustrie – hier müssen Informationen von allen Verkäufern gesammelt und zentral ausgewertet werden.

Der Konsolidierungsprozess der Vertriebsdaten nahm vor der Implementierung von PM10 fünf Tage in Anspruch – heute dauert er lediglich ein paar Stunden. Um die Daten der konsolidierten Excel-Mappe in das ERP-System zu überführen, vergingen wiederum mehrere Tage. Jetzt genügen einige Stunden inklusive zusätzlicher Prüfungen von Stammdaten für weitere Vertriebsplanungsprozesse im ERP-System. Lanxess prüft derzeit, ob künftig auch Provisionsberechnungen mit der neuen Lösung abgewickelt werden können. Außerdem könnte PM10 der Margenanalyse dienen, um Transferpreise für den konzerninternen Leistungsaustausch zu errechnen.

„Mit dem Performance Management von Infor konsolidieren wir unsere Vertriebsdaten schneller, minimieren den Administrationsaufwand und steigern die Datenqualität“, sagt Florent Durup, Corporate Controlling, Leiter Processes & Systems bei Lanxess. „Unsere Absatz- und Umsatzprognosen stehen wesentlich schneller zur Verfügung und basieren auf einem hochwertigeren Datenfundament.“

Bei dem Konzern entwickeln, fertigen und vertreiben 16.100 Mitarbeiter in 30 Ländern an 47 Produktionsstandorten Kunststoffe, Kautschuk, Zwischenprodukte und Spezialchemikalien.

www.lanxess.de
www.infor.com

Bildquelle: © Lanxess Deutschland GmbH


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