28.07.2011
Enterprise Resource Planning
Von: Lea Sommerhäuser

Dr. Oetker setzt auf Tectura

Microsoft Dynamics NAV ausgerollt

Kleineren Landesgesellschaften optimale IT-Strukturen zu bieten und gleichzeitig globale Prozesse und Standards definieren: Dies waren die Zielsetzungen der EDV-Verantwortlichen der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG.


Mit ca. 350 verschiedenen Produkten ist Dr. Oetker im deutschen Lebensmitteleinzelhandel vertreten.

Das Unternehmen entschied sich dafür, die bisherige „Ein-Lösungsstrategie“ im ERP-Bereich durch ein zweigleisiges Konzept zu ersetzen. Microsoft Dynamics NAV wird als zusätzliche Lösung ins Portfolio aufgenommen. Das System soll insbesondere in kleineren Niederlassungen eingesetzt werden. Betreut wird das internationale NAV-Projekt durch den Dynamics-Partner Tectura.

Bisher setzte Dr. Oetker mit Sitz in Bielefeld auf eine einheitliche ERP-Lösung für das ganze Unternehmen. Das für größere Konzernstrukturen ausgelegte System ist aber für den Einsatz in kleineren Gesellschaften überdimensioniert. Die IT-Verantwortlichen des Lebensmittelunternehmens prüften verschiedene Alternativen, u.a. auch Dynamics NAV. Von Microsoft direkt kam dann die Empfehlung, sich mit Tectura in Verbindung zu setzen. Ein internationales NAV-Projekt sei hier am besten aufgehoben.

In mehreren Präsentationen vor Ort wurden die Anforderungen auf Konzernseiten mit den Möglichkeiten Tecturas verglichen. Dabei wurde auf passende IT-Branchen- und Speziallösungen ebenso viel Wert gelegt wie auf die Internationalität des möglichen Partners. Tectura konnte hier laut Anwender mit der Lösung Prozessfertigung auf NAV-Basis, seinen Niederlassungen in über 20 Ländern und dem dichten Partnernetz sowie zahlreichen internationalen Referenzprojekten punkten. Am Ende des Auswahlprozesses sprachen sich die IT-Entscheider von Dr. Oetker für Microsoft Dynamics NAV als zweites strategisches ERP-System und Tectura als Partner aus.

Das Unternehmen entschied sich dafür, NAV in der aktuellen 2009er-Version mit dem modernen rollenbasierten Benutzer-Interface, dem sogenannten „Role Tailored Client“ (RTC), einzuführen. Eingesetzt werden die Lösungen Tectura Prozessfertigung, Intercompany, Workflow, Provision und Erweiterte Preisfindung. Grundlage des Projektes ist die vom Dienstleister entwickelte Projektmethodik Tectura Solution Framework (TSF). Die Planung sieht vor, dass zunächst unter dem Projektnamen „NEW-Template“ die länderübergreifenden Voraussetzungen geschaffen werden, die den späteren NAV-Einsatz in den Niederlassungen ermöglichen. Die Experten erarbeiten gemeinsam, welche Prozesse hier eine Rolle spielen und wie Teams, beispielsweise für den Supportbereich, aufgebaut werden können.

www.oetker.de
www.tectura.com

Bildquelle: © Thommy Weiss/pixelio.de


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