Thyssenkrupp harmonisiert Prozesse mit Leogistics
Optimierung der Anlieferprozesse
Um seine Anlieferprozesse zu optimieren, setzt Thyssenkrupp Materials seit Oktober 2011 ein Zeitfenstermanagementsystem von der Leogistics GmbH aus Hamburg ein.

Thyssenkrupp Materials konzentriert sich auf den weltweiten Handel von Werk- und Rohstoffen sowie technische Dienstleistungen für produzierende und verarbeitende Unternehmen.
Die Thyssenkrupp Materials International GmbH konzentriert sich mit 500 Niederlassungen in 40 Ländern auf den weltweiten Handel von Werk- und Rohstoffen sowie technische Dienstleistungen für produzierende und verarbeitende Unternehmen. Das Produkt- und Dienstleistungsprogramm umfasst nahezu alle Arten von Werkstoffen, allein in Deutschland etwa 150.000 Artikel ab Lager. Durch das hohe Anliefervolumen und wachsende Herausforderungen im Anlieferprozess, insbesondere in Bezug auf den genauen Liefertermin, entschied sich Thyssenkrupp Materials für die Einführung eines Zeitfenstermanagementsystems.
Aufgrund der vorhandenen Funktionen, der vollständigen Integration in das vorhandene SAP-System und der kurzen Implementierungszeit fiel die Wahl auf das System Leogistics Slot. „Die Leogistics GmbH hat uns mit ihrer Lösung vollständig überzeugt. Bereits im Standardsystem konnte ein Großteil unserer Anforderungen abgedeckt werden. Die von uns noch zusätzlich gewünschten Funktionen wurden einfach und schnell integriert“, bestätigt Dirk Schumacher, Projektleiter bei Thyssenkrupp Materials.
Die Zeitfensterbuchung erfolgt momentan auf Basis einer Anlieferung, kann aber mit Bezug zu einem Bestellbeleg oder ganz ohne Belegreferenz vorgenommen werden. Die Planung erfolgt durch die Einkäufer, die den Kontakt zum Lieferanten und den Spediteuren halten. Zukünftig soll die Buchung direkt durch den Lieferanten geschehen, da die Lösung bereits heute auf SAP-Netweaver-Basis genutzt wird. Folglich kann der Prozess flexibel gesteuert werden.
Eine Besonderheit bietet die auf Kapazitäten basierte Buchung. Im Gegensatz zu anderen Zeitfenstermanagementsystemen bildet Slot sowohl Zeitfensterdauern als auch Zeitfensterkapazitäten ab. Dabei spielt für den Anwender vornehmlich die Entladekapazität eine entscheidende Rolle. In den Entladebereichen des Logistik-Centers Dortmund kann pro Tag nur eine begrenzte Tonnage be- und entladen werden. Die Abladezeit bildet dabei einen wesentlichen Punkt. Somit musste das neue System eine Kombination aus Zeitdauer und Tonnage-Kapazität aus der Bestellung bzw. Anlieferung abdecken können.
Mit Slot stehen Bestellung und Anlieferung nun in direktem Zusammenhang und erlauben einen zweistufigen, integrierten Buchungsprozess, heißt es. Die Bestellung fungiere dabei als Vorplanungsbeleg und die Anlieferung mit Verknüpfung zur Bestellung als reales Buchungsobjekt für das Zeitfenstermanagement. Die entsprechenden Kapazitäten können direkt aus dem SAP-Web-Monitor heraus hinterlegt werden. Feiertage und Ausnahmesituationen werden dabei ebenso beachtet, wie plötzlich eintretende Veränderungen, beispielsweise durch Ressourcenausfälle. Das graphische Reporting von Slot ermöglicht laut Anbieter eine vollständige Überwachung aller Aktivitäten und eine vorsorgliche Kapazitäts- und Mitarbeitereinsatzplanung. „Direkt mit dem Go-Live im Oktober 2011 haben wir unsere Ziele im Bereich Zulaufsteuerung in unserem Distributions-Center erreichen können. Darüber hinaus war die Akzeptanz dieser SAP-basierten Lösung bei den Anwendern in unserem Hause von Anfang an hoch. Wir planen bereits den Roll-out an weiteren Standorten“, so Schumacher.
www.thyssenkrupp-materials-international.com
www.leogistics.de
Bildquelle: Thyssenkrupp
Titelinterview
mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks
Titelthema
IT-Infrastrukturen: Ruckzuck von 0 auf 100
Software
Business Intelligence: Datenberge bezwingen
Interview mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks, über die Herausforderungen der Anwendungsbereitstellung - neudeutsch Application Delivery - in traditonellen, applikationspezifisch dedizierten Umgebungen und virtuellen, cloudbasierten Umgebungen... mehr lesen »
In den kommenden Jahren verbreitet sich im Data Center eine vorgefertigte Kombination aus Server, Speicher, Netzwerk und Managementsoftware, kurz der "Building Block". CIOs können mit dieser Infrastruktur neue Anwendungen rasch zum Laufen bringen... mehr lesen »
Haben klassische Business-Intelligence-Lösungen (BI) ausgedient? Man könnte es fast meinen, denn alle Welt spricht nur noch von Big Data... mehr lesen »
















