Geo Business Intelligence mit Exasolution 4.0
Räumliche Ad-hoc-Analysen möglich
Exasolution ist ab sofort in der Version 4.0 erhältlich und ermöglicht laut Anbieter erstmals auch die Speicherung und Analyse von Geoinformationen.

So können komplexe Daten schnell in einen einfach zu verstehenden räumlichen Kontext gesetzt werden. Kunden, die sich für Exasolution als Basis für ihr Data Warehouse entscheiden, können ihre Daten über diese zusätzliche Auswertungsdimension nun effizienter auswerten und sich dadurch Wettbewerbsvorteile – beispielsweise im Bereich Geomarketing – verschaffen. Mit der Version 4.0 ergänzt Exasol seine auf In-Memory-Technologie basierende Datenbank zudem um eine generische Java-Database-Connectivity-Beladungsschnittstelle (JDBC). Damit soll Exasolution die erste Datenbank am Markt sein, die direkt an externe Datenbanken angeschlossen werden kann und so Zeit und Kosten spart.
Die Version 4.0 ermöglicht Geo Business Intelligence durch die Integration von Geodaten, heißt es. Mit dem neuen Feature eröffnet sich Unternehmen eine zusätzliche Datenanalyse- und Visualisierungsdimension für die Bereiche Analytik, Berichtwesen, Datenintegration und -organisation. Zudem erhalten sie durch das Zusammenspiel ihrer BI-Anwendungen und Exasolution ein leistungsfähiges Kommunikationswerkzeug: Klassische Visualisierungselemente wie Tabellen, Charts oder Ampeln können nun durch Karten in Reports, Dashboards oder Cockpits ergänzt werden. Diese bieten eine einfach zu bedienende Navigationsebene durch Datenbestände und ermöglichen die visuelle räumliche Situationsanalyse. Solche raumbezogenen Ad-hoc-Abfragen kommen beispielsweise im Bereich Geomarketing zum Einsatz, wo ortsbezogene Kunden-, Standort- und Marktanalysen durchgeführt werden.
Mit der JDBC Connection kann Exasolution 4.0 direkt an externe Datenbanken wie Oracle, DB2, SQL Server, MySql oder Postgres angebunden werden. Daten können somit einfach und ohne Qualitätsverlust importiert und exportiert werden, heißt es. Dadurch können nicht nur die Kosten für ETL-Tools entfallen, sondern auch der administrative Aufwand, der ansonsten bei der Anpassung einzelner Schnittstellen entsteht. „Big Data und die komplexen Herausforderungen von wachsenden Datenvolumen sind Bestandteile unserer Roadmap. Mit der Integration von Geodaten in die Analyse gehen wir einen wichtigen Schritt, denn erst durch die Auswertung des Raumbezugs erhalten unsere Kunden eine umfassende Sicht auf ihr Unternehmen und damit Antworten auf alle ihre Business-Fragen“, so Steffen Weissbarth, CEO der Exasol AG. „Durch die Features in der Version 4.0 profitieren unsere Kunden nicht nur von unserer In-Memory-Technologie, sondern auch von der zusätzlichen Dimension der Datenanalyse.“
www.exasol.com
Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de
Titelinterview
mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks
Titelthema
IT-Infrastrukturen: Ruckzuck von 0 auf 100
Software
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