05.01.2012
Web 2.0 / Social Media
Von: Roland Heintze

YouTube erhält die besten Noten

Studie: Social-Media-Atlas 2011

In der Studie "Social Media-Atlas 2011" wird vor allem eins deutlich: Für Social-Media-Nutzer sind Datenschutz und Privatsphäre am wichtigsten.


In der Nutzerbewertung schneidet das Online-Videoportal YouTube im Vergleich zu anderen Social-Media-Angeboten am besten ab. 76 Prozent der User benoten das Videoportal als gut, 29 Prozentpunkte davon sogar als sehr gut. Das Social Network Facebook schafft es mit 69 Prozent positiver Bewertungen auf den zweiten Platz. An dritter Stelle der am besten bewerteten Social-Media-Angebote steht Xing (57 Prozent). Das ist das Ergebnis der Studie "Social Media-Atlas 2011" von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Datenschutz und Privatsphäre im Social Web am wichtigsten
Danach gefragt, welche Aspekte die User bei der Bewertung der interaktiven Online-Angebote einfließen lassen, stehen Datenschutz und Privatsphäre ganz oben. 78 Prozent erachten diese Aspekte als sehr wichtig. Weit abgeschlagen folgen dahinter die Übersichtlichkeit der Seite sowie die Zuverlässigkeit der Server. Darauf legen jeweils 56 Prozent der Befragten gesteigerten Wert.

Verknüpfung mit anderen Angeboten nebensächlich
Kein ausschlaggebendes Kriterium ist dagegen die Verknüpfung mit anderen Social-Media-Seiten. Nur elf Prozent der Social-Media-Nutzer stufen diese als besonders wichtig ein. Auch die Verbreitung beziehungsweise die Anzahl der Nutzer spielen für die Befragten eine untergeordnete Rolle. Lediglich 27 Prozent von ihnen geben an, dass für sie die Nutzerzahl bedeutend ist.

Frauen legen mehr Wert auf Hilfefunktion
Bei der Bewertung von Social-Media-Angeboten setzen Männer und Frauen unterschiedliche Maßstäbe an. Während beispielsweise 74 Prozent der weiblichen User Wert auf eine gute Hilfefunktion legen, sind es bei den Männern nur 65 Prozent. Bei den einzelnen Altersgruppen zeigen sich ebenfalls Unterschiede. So spielt für 78 Prozent der 40- bis 49-Jährigen bei interaktiven Online-Angeboten der Kundenservice eine übergeordnete Rolle. Bei den 14- bis 19-Jährigen sind es gerade mal 63 Prozent.

Die Studie "Social Media-Atlas 2011" wurde im Auftrag von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Dafür wurden 4.230 deutsche Internetnutzer onlinerepräsentativ zum Thema "Social Media" befragt. Untersuchungszeitraum war der 16. bis 27. Oktober 2011

www.faktenkontor.de
www.toluna-group.com
www.imwf.de

Bildquelle: © Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com/pixelio.de


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