10.02.2012
Energieeffizienz
Von: Sina Schmeck

Adsorptionskältemaschine von RZ-Products

Vorreiter in Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit

RZ-Products stellt mit einer Adsorptionskältemaschine eine neue umweltfreundliches und energieeffiziente Technologie vor.


Die Adsorptionskältemaschine von RZ-Products steht im Zentrum eines neuen Systems, welches bis zu 70 Prozent Strom einsparen soll.

Die Adsorptionskältemaschine steht im Zentrum eines neuen Systems, welches nicht nur rund um die Uhr den Kälte- und Strombedarf der EDV-Server im Rechenzentrum reguliert, sondern diese Energien auch gleich selbst bereitstellt, heißt es. Ermöglicht wird dies durch die Kombination der thermisch angetriebenen Kältemaschine mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Das von RZ-Products für die Anwendung im Rechenzentrumsbau optimierte Adsorptionskältegerät soll neue Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz setzen.

„Anders als stromgetriebene Klimaanlagen nutzt es die Abwärme des BHKW als Antriebsenergie und spart dabei bis zu 70 Prozent der Stromkosten ein“, erläutert Produktmanager Stefan Rompf und ergänzt, dass eine weitere Besonderheit die „Free Cooling“-Funktion sei, die während der kalten Jahreszeit die Server indirekt über die Außenluft kühlt. Die Abwärme des BHKWs steht dann zusätzlich für die Gebäudeheizung zur Verfügung. Gegenüber konventionellen Kältemaschinen liegt ein weiterer Vorteil im deutlich geringeren Wartungsaufwand. Bei der Entwicklung wurde unternehmensseitig besonderes Augenmerk auf die Reduzierung der Betriebskosten für die IT-Technik gelegt. „Uns ist bewusst, dass bis zu 50 Prozent der gesamten Energiekosten für die Kühlung aufgewendet werden. Im Gegensatz zu handelsüblichen Kältemaschinen nutzt die Adsorptionskältemaschine weniger Energie und spart Strom ein“, so Geschäftsführer Thomas Sting. Aufgrund der geringen Abmessung kann die Maschine platzsparend im Rechenzentrum integriert werden.

Zusätzlich verfügt sie über eine Internetschnittstelle, die eine Überwachung und Optimierung des Betriebs der Kältemaschine ohne direkten Zugang ermöglicht. Sollte es zu einer Störung im System kommen, kann zudem auf das örtliche Stromnetz zurückgegriffen werden. Bei einem kurzen Ausfall liefern zwei Wärmespeicher mit 3.000 Litern Wasser die nötige Antriebsenergie für die Serverkühlung. Dauert die Unterbrechung länger, kommt eine redundante Kühllösung zum Einsatz.

www.prorz.de

Bildquellen: Bild 1 © Rudolpho Duba/pixelio.de, Bild 2 © proRZ Rechenzentrumsbau GmbH


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