Apple-Gründer Steve Jobs und der Mobile Markt
Was ist wirklich wichtig?
Das Interesse war riesengroß. Mit Spannung war erwartet worden, was Apple am 4. Oktober 2011 in Sachen iPhone zu verkünden habe.

Apples Mastermind Steve Jobs wurde 56 Jahre alt
Was am 4. Oktober bei der Ankündigung des neuen iPhone noch niemand ahnte, war, dass der langjährige Firmenchef Steve Jobs nicht einmal zwei Tage später seiner Krebskrankheit erliegen würde und damit alle Ankündigungen und Diskussionen um die neue Version des Apple-Smartphones im Grunde belanglos scheinen.
Doch die Welt bleibt nicht stehen, auch für Apple wird es weitergehen müssen. Bald schon, nach dem Abklingen der Kondolenzbekundungen, werden sich die Blogger und Forenschreiber auf den einschlägigen Internetplattformen wieder über die profaneren Dinge unterhalten. Spracherkennung und -steuerung des 4S beispielsweise.
Egal, wie man zu Steve Jobs steht – ein Philosoph, geschweige denn ein Messias, war er mit Sicherheit nicht. Aber er hat Technologien vorangetrieben, die aus unserem (Geschäfts)-Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Dies tat er nicht aus Samaritertum, sondern um damit Geld zu verdienen. Und durch den Erfolg, den er dabei über mehrere Jahre hatte, hat er die Messlatte für seine Nachfolger sehr hoch gelegt. Die Frage wird sein, wie sich das von Jobs zum Trendsetter gemachte Unternehmen in Zukunft ohne seinen Vordenker behaupten wird.
Dabei sollte man jedoch eines nicht vergessen: Es gibt wichtigeres im Leben als die Sprachsteuerung von Smartphones.
Bildquelle: © EdStock/iStockphoto.com
Titelinterview
mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks
Titelthema
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