Allgeier verzeichnet gutes Geschäftsjahr 2011
Weiteres Wachstum in Aussicht
Die in München ansässige Allgeier Holding AG, ein Unternehmen in der deutschen IT-Branche, konnte gemäß vorläufiger Zahlen auch im Geschäftsjahr 2011 ein signifikantes Wachstum erzielen.

Der Vorstand der Allgeier Holding AG ist vor dem Hintergrund der heutigen Rahmenbedingungen zuversichtlich, auch im laufenden Geschäftsjahr ein nachhaltiges Wachstum in Umsatz und Ertrag generieren zu können.
So wurde der Konzernumsatz nach IFRS um 70 Mio. Euro auf 379 Mio. Euro (Vj.: 309 Mio. Euro) gesteigert, was einem Wachstum von 23 Prozent entspricht. Auch das Konzernergebnis konnte gesteigert werden, heißt es. Das operative EBITDA (vor außerordentlichem Ergebnis) stieg um 34 Prozent auf 23,5 Mio. Euro (Vj.: 17,5 Mio. Euro). Das EBITDA (nach außerordentlichem Ergebnis) erhöhte sich laut Unternehmen ebenfalls deutlich auf 22,0 Mio. Euro (Vj.: 18,1 Mio. Euro), was einer Steigerung um rund 22 Prozent entspricht. Das außerordentliche Ergebnis in Höhe eines Aufwands von rund 1,5 Mio. Euro setzt sich im Wesentlichen zusammen aus nicht cash-wirksamen Währungsverlusten (Buchverluste aus der Stichtagsumrechnung eines Earnout-Betrages in US-Dollar aus der Akquisition Nagarro) und aus der aufwandswirksamen Bilanzierung der Erhöhung des Earnout aus der Akquisition Terna in Höhe von rund 0,8 Mio. Euro aufgrund der weit überplanmäßigen Performance der Gesellschaft. Dagegen konnte in Bezug auf den verbleibenden Earnout bei einer anderen Gesellschaft ein Restbetrag in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro ergebniswirksam aufgelöst werden.
Im EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Kaufpreis-Allokationen sowie der ergebniswirksamen Umbuchung von Earnouts) gemäß IFRS erzielte der Allgeier-Konzern einen Anstieg um 19 Prozent auf 18,6 Mio. Euro (Vj.: 15,6 Mio. Euro). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) soll mit 11,7 Mio. Euro eine unterproportionale Steigerung um 6 Prozent (Vj.: 11,0 Mio. Euro) erreichen. Diese Ergebnisgröße sei wesentlich durch die Akquisitionstätigkeit der Jahre 2010 und 2011 beeinflusst. Die Akquisitionen führten bilanziell zu einem Anstieg der Regelabschreibungen auf Kaufpreis-Allokationen gemäß IFRS (also Abschreibung der Auftragsbestände, Kundenstämme, Produkte) von rund 2,3 Mio. Euro auf rund 7,1 Mio. Euro (Vj.: 4,8 Mio. Euro).
Nach den im vergangenen Geschäftsjahr getätigten Akquisitionen der Nagarro Inc, der 1eEurope AG, der Gemed GmbH und der BSH IT Solutions stehen dem Allgeier-Konzern nach eigenen Angaben liquide Mittel von rund 32 Mio. Euro (Vj.: 61 Mio. Euro) für die weitere Wachstumsfinanzierung und für Akquisitionen zur Verfügung. Die kurz- und langfristigen Finanzschulden (inkl. Genussrechtsverbindlichkeiten) sanken auf 41 Mio. Euro (Vj.: 45,5 Mio. Euro). Das Eigenkapital blieb mit rund 86 Mio. Euro zum 31.12.2011 stabil (Vj.: 85,5 Mio. Euro). Die Bilanzsumme soll sich aufgrund der getätigten Akquisitionen auf rund 240 Mio. Euro (Vj.: 204,1 Mio. Euro) erhöht haben. Der Vorstand der Allgeier Holding AG ist vor dem Hintergrund der heutigen Rahmenbedingungen zuversichtlich, auch im laufenden Geschäftsjahr ein nachhaltiges Wachstum in Umsatz und Ertrag generieren zu können. Alle genannten IFRS-Zahlen sind jedoch vorläufig und vom Abschlussprüfer noch nicht geprüft.
www.allgeier.com
Bildquelle: s.media/pixelio.de
Titelinterview
mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks
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