25.01.2012
RZ-Infrastruktur
Von: Jörg Poschen

Daxten erweitert Serverlift- Hublösungen

Zwei neue Lastesel

Der Berliner RZ-Ausstatter Daxten GmbH erweitert ServerLift- Hublösungen um neue manuelle und automatische Varianten.


Die beiden Transport- und Hubsysteme SL-500X und SL-350X ergänzen das Lifter-Lösungsportfolio.

IT-Geräte mit einem Gewicht von bis zu einer Vierteltonne durch das gesamte Rechenzentrum zu bewegen, auf ein paar Höheneinheiten anzuheben und dann sicher im Rack zu installieren ist wahrlich für das technische IT- oder Facility-Personal alles andere als ein „Zuckerschlecken“. Zudem handelt es sich hierbei ja nicht um ein singuläres Ereignis, da in heutigen, dynamisch wachsenden Serverraum- und Rechenzentrumsumgebungen das IT-Equipment immer wieder und in immer höherer Frequenz ausgetauscht, ergänzt, an anderer Stelle eingesetzt und neu konfiguriert werden muss. Dies geschah bislang immer zu Lasten und wortwörtlich auf dem Rücken der Fachkräfte. Für eine erhebliche Entlastung in diesem Bereich sorgte das von Daxten bereits gegen Ende 2011 in der DACH-Region vorgestellte Transport- und Hubsystem namens Serverlift. Als neueste Versionen komplettieren der batteriebetriebene SL-500X sowie der manuelle SL-350X jetzt das Lifter-Lösungsportfolio.

Der SL-500X ist ein automatisch betriebener Lift- und Hubwagen für den Transport und zur Integration von Servern und weiteren IT-Komponenten in die Racks eines Rechenzentrums. Mit einer maximalen Traglast von bis zu 225 Kilogramm ermöglicht er es dem Fachpersonal im Datacenter, selbst schwerstes IT-Equipment zu den Racks zu befördern, auf eine Höhe von bis zu 2,4 Metern zu hieven und in jede Höheneinheit eines Schranks einzuschieben, heißt es. Dabei beansprucht das automatische Anheben der Last von der Bodenebene bis auf die Maximalhöhe 30 Sekunden. Laut Unternehmen lässt sich der Lifter sowohl von rechts als auch von links zur teleskopartig ausfahrbaren Tragfläche beladen.

Als manuelle Variante der Produktfamilie wartet der SL350X mit einer maximalen Traglast von 160 Kilogramm auf. Entsprechend sollen schwere IT-Geräte einfach auf der manuell ausfahrbaren Tragfläche des Hublifters zu jedem beliebigen Rack innerhalb eines Serverraums oder Rechenzentrums befördert werden können. Schmale Rack-Gänge und Türen sollen dabei kein Hindernis für die kompakte Hublösung darstellen. Am Bestimmungsort angekommen werden vor dem Rack die Räder des Lifters arretiert und die Ladefläche zum Einschubbereich hin ausgerichtet. Dann wird die Ladefläche per Kurbelwinde ausgefahren und das darauf platzierte IT-Equipment millimetergenau in die dafür vorgesehenen und freien Höheneinheiten im Rack eingesetzt, heißt es.

www.daxten.de

Bildquelle: © Joujou/pixelio.de


WEB-Special

EPICOR
VORBEREITUNG AUF CO2-BILANZIERUNG


Epicor Software, Anbieter von Unternehmenssoftware, gab die Ergebnisse ihrer ersten weltweiten Umfrage zur CO2-Bilanzierung bekannt...
   
mehr lesen »

            

             

Aktuelle Ausgabe

Titelinterview
mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks

Titelthema
IT-Infrastrukturen: Ruckzuck von 0 auf 100

Software
Business Intelligence: Datenberge bezwingen

Stefan Maierhofer, F5 Networks

Interview mit Stefan Maierhofer, Senior Director für Zentral- und Osteuropa bei F5 Networks, über die Herausforderungen der Anwendungsbereitstellung - neudeutsch Application Delivery - in traditonellen, applikationspezifisch dedizierten Umgebungen und virtuellen, cloudbasierten Umgebungen... mehr lesen »

Ruckzuck von 0 auf 100

In den kommenden Jahren verbreitet sich im Data Center eine vorgefertigte Kombination aus Server, Speicher, Netzwerk und Managementsoftware, kurz der "Building Block". CIOs können mit dieser Infrastruktur neue Anwendungen rasch zum Laufen bringen... mehr lesen »

Der Stepstone-Stellenmarkt bei MEDIENHAUS Verlag
IT-Director Newsletter
Datenberge bezwingen

Haben klassische Business-Intelligence-Lösungen (BI) ausgedient? Man könnte es fast meinen, denn alle Welt spricht nur noch von Big Data... mehr lesen »