Die Abhängigkeit von Unternehmen vom Internet bzw. von Services, die über Weitverkehrsnetze realisiert werden können, wächst. Hochverfügbarkeit, Sicherheit, schneller Datenzugriff und eine einfache Handhabung der IT-Infrastruktur werden zunehmend unverzichtbar. Die performante Bereitstellung von Anwendungen über weite Distanzen und mehrere Netzwerke hinweg sicherzustellen, ist eine komplexe Aufgabe. Die Nutzung moderner Breitbandverbindungen, die Implementierung dedizierter Server oder die Entwicklung spezieller Steuerungssoftware ist häufig kostspielig und keine Patentlösung.
Erfolgversprechender ist der Einsatz moderner Traffic-Management-Lösungen, die den IP-basierten Datenverkehr steuern und ihn flexibel den Anforderungen der Anwender anpassen. Von F5 Networks entwickelte ADN-Lösungen fangen den gesamten IP-Verkehr ab, untersuchen die Senderinformationen, kategorisieren diese nach Kriterien wie Quality of Service, Sicherheit, Applikationstyp und leiten die Anfragedaten an die optimale Quelle weiter. Neben Hochverfügbarkeit und Geschwindigkeit können bei der Auswahl auch die Funktionsfähigkeit angebundener Applikationen und die Sicherheit der Datenübertragung eine Rolle spielen. IP-Traffic-Management umgeht fehlerhafte Netzkomponenten und vermeidet den Datenstau im Netzwerk.
Exemplarisch dafür stehen die F5-Acopia-Produktfamilien ARX500 und ARX 1000. Mittels intelligenter Dateivirtualisierung reduzieren die Lösungen die Komplexität des Datenmanagements, indem sie die statische Zuordnung zwischen Client und Storage-Ressourcen aufheben. Daten können so beliebig von einer Ressource zur anderen verlagert werden, ohne dass es zu Ausfällen kommt. „Die Wirtschaftlichkeit der Produkte kommt rasch zum Tragen“, so Rolf Schauder (siehe Foto), Regional Director bei F5.
Mit der automatischen Storage-Tiering-Funktionalität von ARX können die Anwender Policys erstellen, nach denen die Daten in der passenden Speicherebene abgelegt werden – bis hin zum Cloud-Storage. „Wenn Organisationen mit der Cloud ihre IT-Agilität steigern wollen, müssen sie die technischen Komponenten verstehen und wissen, wie sich Cloud Computing auf das Netzwerk auswirkt. Erst dann kann eine Implementierungsstrategie ausgearbeitet werden“, ergänzt Thorsten Freitag, Vice President EMEA bei F5. Virtualisierung und Cloud Computing müssen als Architektur und nicht nur als Werkzeug und Technologie betrachtet werden, so Erik Giesa, Vice President Product Management. F5 betrachte sich mit seinen Produkten und Lösungen als Eckpfeiler dieser Architektur. Eine Einschätzung, die man durch enge Kooperationen mit VMware und Microsoft unterstreichen möchte. Anfang November kündigte F5 z.B. eine neue Management-Pack-Lösung für Microsoft System Center Operations Manager an, die ein dynamisches Application Delivery Management in virtuellen Umgebungen ermöglicht.