Nachdem die Verantwortlichen verschiedene Firmenangebote geprüft hatten, entschied sich die Universität für das System Kaba CardLink mit Standalone- und Online- Zutrittskomponenten. „Wir haben einen soliden Partner mit einem umfangreichen Produktportfolio gesucht. Mit Kaba haben wir einen verlässlichen Partner gefunden, der ein solch umfangreiches Projekt sicher durchführen kann“, erläutert Tilo Prautzsch, Leiter des Facility Managements der Universität, die Entscheidung.
In einem ersten Schritt wurde der Firma Steinmann GmbH Schließ- und Sicherheitstechnik die komplette Schließanlage im Y-Gebäude eingebaut und die Türen dort mit elektronischen Beschlägen, Digitalzylindern oder auch mechanischen Zylindern und Beschlägen ausgerüstet. An den Zugängen zu diesem und weiteren Gebäuden wurden Online-Zutrittsleser installiert. Die Mitarbeiter und Dozenten identifizieren sich hier mit ihrem Legic-Ausweis und erhalten an den Lesern ihre Zutrittsberechtigungen für einzelne Bereiche wie Verwaltung, Laboreinheiten, Bibliotheksräume etc. Die Zuordnung und Verwaltung der Zutrittsberechtigungen erfolgt im Kaba exos 9300 System. Die Berechtigungen selbst befinden sich auf der Karte und müssen täglich validiert werden.
Die Vorteile dieser Zutrittsorganisation zeigen sich besonders beim Verlust eines Ausweises. In diesem Fall kann die Karte einfach und schnell gesperrt werden, so dass der Zutritt mit dieser Karte unmöglich wird. Weitere Vorteile ergeben sich laut Anbieter beim Umzug von Arbeitsgruppen oder bei Mehrfachnutzung von Räumen; dies kann einfach auf den Ausweis eingetragen werden. Hohe Kosten, die bisher in diesen Fällen durch den Wechsel der Schließzylinder entstanden, entfallen. Die Universität Konstanz erweitert das System sukzessive. Nach dem L-Gebäude folgen weitere Gebäude auf dem Campus. Geplant ist außerdem die Einbeziehung von ca. 200 Schließfächern in das System sowie dessen Anbindung an das Gebäudeleitsystem über OPC-Server. „Wir sind mit dem System und der Betreuung von Kaba bisher sehr zufrieden und werden es kontinuierlich ausbauen“, zieht Tilo Prautzsch ein erstes Fazit.
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