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Strategisch vorgehen, gezielt abwickeln

Von: Conrad Langhammer

Durch schnelles Wachstum eines Unternehmens, Zusammenschlüsse oder den Bedarf an neuer Hard- und Software entstehen komplexe und teure Systemlandschaften – trotz aller Versuche der IT, diese in Schach zu halten.

Gerade in der aktuellen Situation sind die Unternehmen gezwungen, überflüssige Ausgaben zu identifizieren und zu stoppen. Wie aber lassen sich unnötige Systemüberschneidungen identifizieren und qualifizierte Entscheidungen zur Harmonisierung der Hardware- und Softwarelandschaft treffen? Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Ansätze zur Eliminierung unnötiger Heterogenität in der IT-Landschaft: Rechenzentrumskonsolidierung, Plattformstandardisierung sowie die Konsolidierung der Anwendungslandschaft.

Neben dem richtigen methodischen Ansatz sind moderne IT-Planungstools eine Vorrausetzung für eine effektive und nachhaltige Konsolidierung in der IT. Mit einer solchen Softwarelösung z.B. von der Alfabet AG aus Berlin lassen sich sowohl die existierende IT-Landschaft und -Architektur, als auch die geplanten Veränderungen der IT und die zugehörigen Projekte wie auch die IT-Strategie in Übereinstimmung bringen und kontinuierlich managen. IT-Planungslösungen, die heute auch das Thema Enterprise Architecture Management (EAM) umfassen, ermöglichen ein durchgängiges und genaues Verständnis des Status quo sowie der künftigen IT-Architektur eines Unternehmens. Dieses Verständnis, das sich vom Prozess über die unterstützenden Anwendungen über die technologischen Plattformen bis zur notwendigen Hardware erstreckt, ist notwendig, um die richtigen Konsolidierungspotentiale zu identifizieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Das bislang nur in wenigen IT-Organisationen gehobene Potential durch eine effektive IT-Planung ist enorm. IT-Organisationen können z.B. bei den sogenannten Betriebskosten Einsparungen von 30 Prozent des jährlichen Budgets realisieren. So erreicht man auch, dass prozentual mehr Geld für wichtige IT-Innovationen bereitsteht und nicht durch stetig steigende Opex-Aufwendungen (Operational Expenditure) gefährdet wird.

Eine beispielhafte Verfahrensweise hat die VR Leasing etabliert: Dort überwacht die IT-Abteilung die Projektkosten, die Architekturkonformität, die IT-Sicherheit sowie die Geschäftsrelevanz. Seit der Einführung eines EAM-Pro­gramms hat man Gewissheit über die IT-Systeme: „Bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir sämtliche technischen Systeme und Komponenten erfasst hatten, wusste niemand, wie viele die VR Leasing davon hatte, so dass deren Anzahl überraschend hoch war“, berichtet Dr. Helmut Wissmann, Leiter IT Architecture bei VR Leasing. „Dank unseres EAMs konnten wir plötzlich vorhersagen, was passieren würde, wenn wir ein System einstellen würden.“ Infolgedessen konnten sowohl die Kosten als auch die Implementierungszeit erheblich reduziert werden. Kostenmanagement ist immer wichtig – in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird es zwingend. Mit den richtigen IT-Planungs- und Managementprozessen unterstützt durch ein modernes IT-Planungssystem lassen sich die Kosten exakt kalkulieren, Auswirkungen von System-Konsolidierungen genau bestimmen und die richtigen Investitionsentscheidungen treffen. Ist aber das Aufsetzen der oben angesprochenen Prozesse und die Einführung des richtigen Informationssystems etwas, was sich IT-Organisationen gerade jetzt leisten können und sollten? Was den organisatorischen Aspekt anbelangt, gibt es kaum einen günstigeren Zeitpunkt. Wie sonst können IT-Verantwortliche die Gleichung lösen „Mehr IT-Leistung bei weniger Budget und weniger Personal“ als durch Automatisierung durch Software und Erhöhung des Know-hows der eigenen Mitarbeiter? Auch in Bezug auf den zeitlichen Aspekt ist es sinnvoll, das Thema IT-Planung jetzt anzugehen. Denn werthaltige, erste Ergebnisse lassen sich bei einem professionellen, stufenweisen Vorgehen bereits nach acht Wochen erzielen.

Und nicht zuletzt: die Kosten! Wer will und kann noch Geld für Softwaresysteme ausgeben, wenn der Nutzen unklar ist? Die Einstiegskosten für ein modernes IT-Planungssystem liegen heute im Bereich eines Mittelklassewagens. Das Potential durch Einsparungen und erhöhte Effektivität kann innerhalb von zwölf Monaten jedoch leicht das Hundertfache betragen. Daher bieten bestimmte Anbieter von IT-Planungssystemen Preismodelle an, die sich nur am Erfolg orientieren.


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