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Beschaffungsprozess verbessert

 

Stuttgart, 9. März 2010 – Der Verpackungs- und Displayhersteller STI Group hat sich für eine neue Beschaffungslösung entschieden, die in den Bereichen Ordering, Sourcing und Lieferantenmanagement zum Einsatz kommt.

STI Group

Wie am Stammsitz im hessischen Lauterbach stellt STI europaweit Verpackungen her.

Die Unternehmensgruppe hat bereits sechs Werke an die Beschaffungssoftware Onventis Tool Tradecore SRM angebunden. Laut Anbieter plane sie weitere Werksanbindungen. Gemäß Angaben von Christian Faulstich, Leiter der Materialwirtschaft der STI Group, lag die hauptsächliche Motivation für die Einführung einer neuen Beschaffungslösung darin, bessere Übersicht im Einkauf zu erhalten, den Wettbewerb unter den Lieferanten zu erhöhen und eine gemeinsame Kommunikationsplattform mit diesen zu etablieren. Diese solle sich über alle Werke hinweg erstrecken.

Faulstich erklärt: „Mit dem neuen Lösung stellen wir unseren Einkäufern und den derzeit 100 Bestellanforderern in den angebundenen Werken eine Software zur Verfügung, die unsere Anforderungen entsprechend umsetzt.“ In Werken mit SAP-Anbindung nutze die Gruppe das Ordering-Modul, um die Bestellabwicklung von C-Teilen zu straffen. Der Bedarfsanforderer löse Katalogbestellungen direkt im neuen System aus. Diese werden nach Genehmigung in eine Bestellung umgewandelt. Die Daten der Bestellung werden gleichzeitig an SAP und an den Lieferanten übergeben.

Der Wareneingang könne sowohl in SAP als auch in Onventis geführt werden. Der Abgleich der Rechnungsdaten mit dem gebuchten Wareneingang erfolge dann in SAP. „Die Einführung des Ordering-Moduls lief reibungslos. Nach anfänglicher Skepsis ist die Akzeptanz bei den Bedarfsanforderern mittlerweile sehr hoch“, berichtet Martin Horn, zuständiger Projektleiter für die Einführung der Software bei der STI Group.

In den Werken, die nicht mit SAP arbeiten, würden alle Bedarfsanforderungen über das Ordering Modul des Anbieters ausgelöst. Diese werden dann in eine Bestellung überführt, in den Genehmigungsprozess übergeben und an den Lieferanten weiter geleitet. Der Wareneingang werde im neuen System geführt sowie der Abgleich der Rechnungsdaten mit dem gebuchten Wareneingang. „Mit dem Ordering-Modul sind wir in der Lage, auch bei kleineren Standorten ohne SAP-Anbindung für Transparenz über alle Bestellungen zu sorgen“, erläutert Christian Faulstich.  

Neben dem Ordering-Modul nutzen der strategische und der operative Einkauf der STI Group auch das Sourcing-Modul von Tradecore SRM. Darüber würden alle relevanten Materialgruppen ausgeschrieben wie beispielsweise Karton, Verpackungsmaterial, IT Hard- und Software und Halbfertigwaren wie Wellpappe. Auch eine Wissensdatenbank für die Lieferanten habe sich über die neue Software aufbauen lassen. Auf dem Lieferantenportal könnten für jeden Zulieferer Zertifikate, Spezifikationen und andere Dokumente abgelegt werden. Die Lieferanten könnten sich diese über einen Account ansehen und herunterladen.
 
www.onventis.de
www.sti-group.com


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