26.03.2013
Private Cloud

Business in der Wolke

Das Cloud-Portfolio von Microsoft

Microsoft hat sich gewandelt und wandelt sich weiter: Vom Software-Anbieter zum Service-Anbieter, der lokale Programme und Cloud-Dienste verknüpft.


Die Cloud ist im Rechenzentrum

Kern des Cloud-Portfolios von Microsoft ist Azure, die Cloud-Computing-Plattform mit dem Cloud-Betriebssystem Windows Azure und anderen Diensten für Datenbanken oder Webanwendungen  Unternehmen können damit relativ schnell hardware-unabhängige und flexibel einsetzbare Anwendungen mit Datenbankzugriff gestalten.

Diese Anwendungen sind webbasiert und können von jedem Ort der Welt aus via Internet geöffnet werden. Als Einstiegslösung bietet Microsoft Windows Azure Websites An. Dahinter verbergen sich leicht skalierbare Webanwendungen, die auch mit externer Software wie Wordpress oder Druckerei betrieben werden können.

Wesentlich weiter gehen die Windows Azure Cloud Services. Mit ihnen können Unternehmen aufwändige Business-Webapps mit mehreren Anwendungsschichten entwickeln. Darüber hinaus können sie mit Windows Azure auch ein Backend für den Zugriff mit mobilen Apps betreiben.

Eine weitere interessante Funktion von Windows Azure sind virtuelle Server. Diese virtuellen Server arbeiten via Internet auf dieselbe Weise wie klassische Server mit Standalone-Hardware. Sie sind vergleichsweise einfach einzurichten, da Microsoft direkt ein Betriebssystemwie Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 oder Linux installiert.

Azure bietet eine hohe Systemleistung und Speicherkapazität für Anwendungen und Daten. Die Plattform richtet sich in erster Linie an Entwickler. Sie sollen sich direkt auf der Plattform heimisch fühlen und können deshalb Anwendungen in C# oder Visual Basic für .NET, PHP, C++, Ruby, Python oder Java entwickeln. Allerdings: Optimiert ist die Plattform allerdings für die Entwicklung mit dem .NET Framework und Visual Studio.

Neben der hohen Leistung hat die Microsoft Cloud für Entwickler, aber auch für die Anwender der fertigen Software-Produkte zwei eindeutige Vorteile: Sie müssen sich nicht um irgendwelche System-Updates kümmern und sie haben eine extrem hohe Ausfallsicherheit. Die Endanwender haben zudem die Möglichkeit, ihre Anwendungen über jede Art von Internetzugang zu nutzen - mit dem Desktop-PC, dem Notebook oder dem Tablet oder einem Smartphone.

Ein gutes Beispiel für ein umfassendes Anwendungsbeispiels in der Cloud ist die Office 365-Suite, das zweite Standbein des Cloud-Portfolios von Microsoft. Office 365 richtet sich direkt an die Business-Anwender bzw. an die Administratoren in den Unternehmen. Wie bei den bisherigen Office-Versionen üblich, erhalten die Anwender lokal installierbare Software.

Doch dies ist noch längst nicht alles. Im Rahmen eines Software-Abonnements erhalten die Unternehmen via Internet den Zugriff auf ein umfangreiches Anwendungspaket, zudem neben den Office-Webapps auch Exchange, SharePoint und weitere Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit gehören. Dies entbindet vor allem den kleinere Unternehmen von der schwierigen Aufgabe, die entsprechenden Produkte auf einem eigenen Server zu betreiben.

Durch die Webapp-Versionen der einzelnen Office-Programme gibt es zudem die Möglichkeit, auf völlig beliebigen Endgeräten Office-Dokumente zu bearbeiten. Voraussetzung dafür sind lediglich ein Internetzugang und ein Web-Browser. Auch E-Mail, Terminkalender, Kontakte und Videochats sind auf diese Weise von jedem Gerät aus möglich.

Bildquelle: Microsoft


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